Waldthurn(franz voelkl) Die Sternsinger sind seit gestern (Montag) unterwegs und starten auch heute (Dienstag) ab 15 Uhr wieder, um die Menschen in den Häusern zu besuchen.

Am Abend des Neujahrstages, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, der auch Weltfriedenstag ist, entsandte Pfarrer Marek Baron die bunte Schar in die Pfarrgemeinde. Es wimmelte förmlich vor lauter Sternen in der Pfarrkirche.

Die Mädchen und Buben sind in insgesamt elf Gruppen in Waldthurn sowie in den umliegenden Dörfern unterwegs und ziehen den wohlriechenden Weihrauchduft hinter sich her.

Bei ihrem Besuch beschreiben sie traditionell die Türen mit den Initialien „20*C+M+B17“. Christus +Mansionem+Benedicat –„Christus segne dieses Haus“

Segen bringen und Segen sein sei laut Baron nicht nur der Leitgedanke für die jungen Sternsinger sondern auch für alle Menschen.

Die Mädchen und Buben bitten mit ihren ehrenamtlichen Helfern auch in diesem Jahr um eine Spende unter dem Leitgedanken: „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“.

Baron meinte, die Sternsingeraktion sei etwas Besonderes, bei der sich alle Beteiligten Zeit für eine gute Sache nehmen. Auch in diesem Jahr könne aktiv werden, um Gottes wunderbare Schöpfung zu wahren. In Kenia sei das Engagement der Sternsinger für die dortigen Kinder wichtig, die vom Klimawandel direkt betroffen sind. Das Beispiel der Region Turkana zeige, welch schwerwiegende Folgen die Veränderungen des Weltklimas für Menschen haben.

Die Einkleidung der Sternsingerinnen und Sternsinger übernahmen Monika Bauer, Monika Kleber, Birgit Bocka und Barbara Stahl.