Bild 1(fvo) Viele Wallfahrer machten sich am 1. Maifeiertag von Waldthurn aus auf den Weg zum Fahrenberg

Himmlische Mama - Hochfest von Maria Schutzfrau der Bayern - der Patrona Bavariae

Fahrenberg(fvo) Der Fahrenberg hat von seiner Anziehungskraft nichts verloren. Auch im 1. Wallfahrtsjahr in der „Neuen Kirche“ mit dem neuen Volksaltar waren bei der Wallfahrtseröffnung viele Pilger trotz des böhmischen Windes auf den „Heiligen Berg der Oberpfalz“ gekommen. Die jahreszeitbedingte, wallfahrtslose Fahrenbergzeit ist seit letzten Montag wieder bis Ende November vorbei.

Eine große Anzahl Gläubiger pilgerte betend und singend von Waldthurn über den Rosenkranzweg hinauf zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung.

Vom Hauptportal zog Pfarrer Marek Baron zusammen mit Diakon Janusz Subartowicz mit der Kommunionhelferin, Ministranten und Fahnenabordnungen in das festlich geschmückte und überfüllte Gotteshaus ein. „Unsere irdische Mutter ist das große Geschenke für uns Alle“, meinte der Geistliche. Die himmlische Mutter dürfe man als zweite Mutter im Herzen tragen. So wie bei der irdischen Mama finde man bei der Mutter Gottes Geborgenheit. Maria sei eine Helferin in der Not und zeige immer wieder Umsicht. „Sie ist auf der Seite der Menschen und nimmt Anteil an ihnen“. Sie sei immer da, wenn der Wein der Freude, des Lebens und der Herzlichkeit ausgehe. „Viele Menschen legen ihre Not hier am Fahrenberg bei der Mama ab“. Jeder habe Platz unter dem großen Mantel der Gottesmutter, Kranke, Schwache, Verzweifelte und Sünder dürfen Zuflucht darunter suchen. Dies sei keine übertriebene Marienverehrung. „Mit an einer Hand Maria und an der anderen der Rosenkranz als Waffe im besten Sinne führt der Weg direkt zu Jesus Christus“, meinte der Geistliche.

Der gemischte Waldthurner Chor „TonART“ unter der Leitung von Stephan Striegl erwärmte die Herzen der Menschen trotz der kühlen Temperaturen. Die Sängerinnen und Sänger machten den Gottesdienst zusammen mit Dr. Marietta Kellner an der Orgel sowie dem Lennesriether Christoph Pausch an der Geige zu einem musikalischen Marienwallfahrtserlebnis. Sarah Kellner glänzte als Solistin beim „Du hast ganz leis mich beim Namen genannt“.

 

Bild 2 (fvo) Zu Beginn des diesjährigen Wallfahrtsjahres war die Fahrenbergkirche beim Festgottesdienst überfüllt.