Angeführt von der Trachtenkapelle Waldthurn zogen der Geistliche sowie Diakon Janucz Szubartowicz in das Gotteshaus ein. Bild: fvo

Lennesrieth (franz voelkl) „Furchtlos hat er den Glauben verkündet und ist für Jesus Christus eingetreten“, erklärte Pfarrer Marek Baron hinsichtlich des Heiligen Jakobus des Älteren. Die Feier des Patroziniums der Mutterkirche St. Jakobus ist alle Jahre ein Ereignis, das keiner missen möchte. Damals habe den ersten Märtyrer mit dem Schwert hingerichtet, erklärte der Geistliche beim Festgottesdienst in der Dorfkirche weiter.

Trotz des leichten Regens bot der Kirchenzug ein beeindruckendes Bild. Angeführt von der Trachtenkapelle Waldthurn zogen der Geistliche sowie Diakon Janucz Szubartowicz in das Gotteshaus ein. Sie waren in Begleitung der Landjugend, des Frauenbund, der Feuerwehren Lennesrieth und Spielberg, der Tellschützen Spielberg der Bayerntreu Schützen sowie Pfarrgemeinderat und Marktgremium samt Bürgermeister.

Obwohl erst am Dienstag, 25. Juli das Fest des Heiligen Jakobus sei, wolle man das Patrozinium der Filialkirche feiern. Der Apostel folgte unerschrocken und furchtlos Gott. Die Lesung und Fürbitten sprach der Lennesriether Hans Pausch, der am Nachmittag eine exklusive Kirchenführung in der Mutterkirche der Pfarrei gab.

Anschließend schloss sich der Jakobifrühschoppen mit der Trachtenkapelle Waldthurn unter dem Dach des aufgestellten Festzeltes statt.

Am Nachmittag sorgten dann einmal mehr vier schneidigen "Holzstoußboum" für exzellente Stimmung. Jonas Kraus, Valentin Reil, Andreas Holfelner und Julian Bauer entlockten Harmonie, Tuba, Trompete und Posaune so manchen Ton, der den Zuhörern schnell ins Gehör ging. Zufriedene Gesichter hatten diejenigen, die eines der Brote, ein Stück Zwiebelkuchen, einen Schmierkuchen oder auch Schnittlauchbrote der berühmten Lennesriether Dorfbäckerinnen Lisl Kleber, Sieglinde Ertl und Marianne Pausch ergattern konnten. Nicht zu vergessen die Dorfjugend, die den Service am Fest engagiert übernahm. Dorfsprecher Werner Ertl freute sich über das „gelungene Jakobifest“ und dankte besonders den beteiligten Vereinen