Fahrenberg (franz voelkl) Sie kommen aus der ganzen Region, die Teilnehmer der Männer- und Jungmännerwallfahrt. Trotz empfindlicher Kälte und Regen waren wieder viele Männer aber auch Frauen unterwegs zum Heiligen Berg der Oberpfalz – den Fahrenberg. Der neue Waldthurner Pfarrer Norbert Götz begrüßte den Regensburger Domvikar Harald Scharf als Hauptzelebranten, die beiden Diakone Walter Bachhuber aus Regensburg und Janusz Szubartowicz sowie die vielen Gläubigen in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung.

Szubartowicz hatte die Pilger, die auch aus Weiden, Pfreimd oder Plößberg kamen, bei der Fußwallfahrt zum Gipfel des Fahrenberg geführt. Wallfahrer aus Altenstadt/WN waren schon um 4.45 Uhr aufgebrochen und machten sich auf dem Weg Richtung Osten nach Waldthurn, um sich der großen Pilgerschar anzuschließen. Abordnungen der Marianischen Männerkongregationen (MMC) bis aus Kemnath/Stadt waren mit ihren Bannern zur 65. Männerwallfahrt gekommen.

Scharf stellte beim Festgottesdienst Maria als Hoffnung für die Menschen in den Mittelpunkt seiner Predigt. „Den Einfluss Mariens in unsere Leben brauchen und dürfen wir nicht verdrängen“. In den heutigen Zerwürfnissen wie der Geisel des Terrorismus oder auch der oft festzustellenden sozialen Ungerechtigkeiten in der Altersversorgung sei uns Maria zur Seite gestellt. Wichtig sei es, auch den jungen Leuten die Werte, Glaube, Hoffnung, Liebe und Ehrlichkeit in ihren Herzen zu verankern. Zum Optimismus seien wir berufen – der Pessimismus sei Mist, auf dem nichts wächst.

Unter Leitung von Josef Pflaum senior umrahmten die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Waldthurn gekonnt den Festgottesdienst und erwärmten die Pilger mit ihrem Spiel.

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