Waldthurn (fvo) Kirchenpfleger Max Kick machte bei der Pfarrversammlung am vergangenen Mittwoch den Gläubigen Hoffnung, dass nach der Innenrenovierung der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung die Fahrenbergwallfahrt 2016 wie geplant pünktlich am 1. Mai beginnt. „Trotz Verschiebungen liegen wir gut in der Zeit“. Pfarrer Marek Baron stellte aber klar, dass der neue Altar vorerst nicht zur Verfügung stehe.

Kick erläuterte, dass sich die Gesamtkosten für die Maßnahme voraussichtlich auf 1.195.000,-- Euro belaufen. „Allein die unvorhergesehenen archäologischen Arbeiten kosteten 35.000 Euro. Bis zum 31.12.2015 habe man für den Fahrenberg bereits Zahlungen in Höhe von 523.000 Euro veranlasst, wobei selbstverständlich auch die entsprechenden Geldeingänge durch das Landesamt für Denkmalschutz, der Diözese, der weltlichen Gemeinde, des Landratsamtes und des Bezirks mit 341.900 Euro erfolgten. Kurzfristig habe man in Absprache mit dem Architekten entschieden, in der Sakristei einen neuen Fußboden einzubauen, was aber kein entscheidender finanzieller Faktor sei.

Im Jahr 2015 seien für die Fahrenbergkirche insgesamt 48.434,59 Euro an Spenden eingegangen. Für die überregionale Wallfahrtskirche könne an die Kath. Kirchenstiftung Waldthurn unter dem Stichwort: Renovierung Fahrenberg, (Konto-Nr. 100081256, Raiffeisenbank NEW-VOH, BLZ: 75363189) weiter gespendet werden.

Die Buchbergerhalle nutzten die Restauratoren der Wallfahrtskirche als Lagerfläche und Arbeitsplatz zur Restaurierung der Kirchenbänke, da in der Halle die gleichen klimatischen Bedingungen wie in der Wallfahrtskirche herrschen.

Weiter referierte der Waldthurner Kirchenpfleger über die Pfarrheimkosten in Höhe von 10.841,27 Euro, wobei die weltliche Gemeinde 50 Prozent übernimmt. Der Waldthurner Friedhof hatte ein Ausgabevolumen von 604,99 Euro, dem gegenüber stehen Einnahmen in Höhe von 13.415,84 Euro. Die Personalkosten 2015 belaufen sich auf 49.466,65 Euro.

Der Lennesriether Kirchenpfleger Georg Wittmann wies darauf hin, dass der Marienaltar in der Filialkirche an Wurmbefall gelitten hatte – entsprechende Gegenmaßnahmen seien erfolgreich gewesen. Ein durch einen Verkehrsunfall entstandenes Loch in der Friedhofsmauer habe man repariert. Beim Wettbewerb

„Unser Friedhof – Ort der Würde, Kultur und Natur“ des Landkreises Neustadt/WN belegte der Lennesriether Friedhof einen guten 3. Platz.

Bischof kommt am 11. September

Pfarrer Baron sagte, dass die Wallfahrtseröffnung am 1. Mai 2016 auf dem Fahrenberg nicht identisch mit der Weihe des neuen Volksaltars sei. Der Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer persönlich werde bei einem Festgottesdienst im Rahmen der Männerwallfahrt am 11. September 2016 um 10 Uhr den Altar persönlich konsekrieren. Man werde werde die Wallfahrtskirche eröffnen, wobei die Gottesdienste vorne am Hauptaltar zelebriert werden müssen.

Pfarrer Baron erklärte, dass im vergangenen Jahr bei 1862 Katholiken durchschnittlich 366 die Gottesdienste besuchten (19,7 Prozent).

Taufen gab es 14 - Verstorbene insgesamt 36. Fünf Kirchenaustritte und drei Trauungen waren zu verzeichnen. 16 Kinder empfingen das Sakrament der Kommunion – 2016 sind es 10 junge Christen, die zum Tisch des Herrn gehen werden. Am Mittwoch, 20. Juli 2016 spendet Weihbischof Dr. Josef Graf für 30 Mädchen und Buben das Sakrament der Firmung.

PGR – Sprecherin Birgit Bergmann kommentierte dann das umfangreiche christliche Leben und die Aktivitäten der vergangenen zwölf Monate in der Pfarrei – Franz Völkl steuerte die dazugehörigen Bilder bei.

Bild(fvo) Kirchenpfleger Max Kick (stehend rechts) referierte bei der Pfarrversammlung über die Sanierung der Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg