Geschaffen wurde der Mensch als Mann und Frau. Das liebende, ehrfürchtige und fruchtbare Umgehen miteinander ist Ziel der Schöpfung.

Das ist der Grund, warum die Gemeinschaft der Kirche das Sakrament der Ehe feiert. Es ist ein Abenteuer, wenn zwei Menschen sich binden – und zwar für gute und schwierige Zeiten – und das im Ehebund bekräftigen.
Weil dies nicht selbstverständlich ist und auch nicht leicht, lädt die Kirche ein, Jesus Christus mit in diesen Bund zu nehmen als Begleiter und Freund, als Berater und Teiler, als Mahner und Warner. Zugleich bietet sie ihr solidarisches Mitgehen und ihre Hilfe für diese anspruchsvolle Lebensform an in Familienkreisen, Eheberatung usw.

Zuständig für die Trauung sind folgende Pfarrämter in der aufgeführten Reihenfolge:

Pfarrer der Braut, Pfarrer des Bräutigams, Pfarrer des künftigen Wohnorts, Pfarrer nach freier Wahl.

Wichtig ist:
1. Frühzeitige Terminfestlegung, auch mit dem Pfarrer
2. Besuch eines Brautleutetages oder -Kurses, -Exerzitien
3. Vereinbarung mit dem Pfarrer über den Zeitpunkt des “Brautexamens“ (Besprechung aller mit der Trauung zusammenhängenden Fragen mit Erklärungen und Unterschriften); dabei sind mitzubringen:
a) Teilnahmebescheinigung vom Brautleutetag;
b) Taufzeugnis, sofern nicht in dieser Pfarrei getauft;
4. Standesamtlicher Trauungsnachweis ist dem Pfarrer vor der Trauung vorzulegen, spätestens zur Trauung Trauzeugen: sind nicht an Konfession oder Geschlecht gebunden.
5. Eintrag der Trauung in das Familienstammbuch und Rechnungen begleichen.

Eine persönliche Bitte: Legen Sie den Trauungstermin zuerst mit dem Pfarramt fest und planen Sie dann erst weiter. Zwei Trauungen an einem Tag sind für einen Pfarrer zu viel, weil erfahrungsgemäß am Samstag oft noch viele andere Dinge anfallen, wie z.B. Taufen, Beerdigungen.