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Waldthurn (franz voelkl) Das vergangene Heimatfestjahr 2017 war ein überragender Gemeinschaftserfolg. Im Rahmen des Silvester - Festgottesdienstes beging die geistliche Gemeinde den Jahresabschluss und gleichzeitig die weltliche Marktgemeinde das Ende dieses ereignisreichen Festjahres. Pfarrer Norbert Götz zog unter den Orgelklängen von Georg Schmidbauer zusammen mit den beiden Kommunionhelfern Betty Beer, Horst Pleyer und den Ministranten in die Pfarrkirche ein. Der Geistliche begrüßte die vielen Gläubigen und meinte, dass heute ein würdiger Abschluss des Heimatfestjahres sei.

Mit Blick auf die Empore, die mit Sängerinnen und Sängern sowie Musikerinnen und Musikern überfüllt war, freute er sich, dass der „Projektchor Heimatfest“ auch den Jahresschlussgottesdienst umrahmte.

Zur 800-Jahrfeier war dieser sogenannte „Projektchor“ unter der Leitung von Manuela Grünauer gegründet worden. Das Ensemble brachte beim Festgottesdienst im Juni 2017 Mozarts anspruchsvolle Spatzenmesse mit großem Orchester und Solopartien zu Gehör. Aus mehr als 50 Sängerinnen und Sänger aus verschiedenen Chören und Instrumentalisten formte die engagierte Dirigentin einen herausragenden Klangkörper.

Viele auswärtige Gäste waren auch an diesem Silvesterabend gekommen, um dieses musikalische Highlight geistlicher Kirchenmusik gepaart mit der Eucharistiefeier mitzuerleben. Der Chor begleitete mit der Pastoralmesse von Karl Kempter in der Pfarrkirche beeindruckend und stimmgewaltig auch diesen Gottesdienst.

„Mir ist aufgefallen, dass es hier viele musikalische Talente gibt, die sich auch in der Kirche einbringen“, meinte Götz.

Die Frage nach dem Glauben stellt sich auch am Ende des Jahres. „Ich tu mich etwas schwer dies zu beurteilen, weil ich nur einen Teil davon hier in Waldthurn miterlebt habe“.

Erfreulich sei, dass der Gottesdienstbesuch nicht rückläufig ist, allerdings seien die gut 27 Prozent bei der Zählung im letzten November durchaus ausbaufähig meinte er mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht.

16 Kinder (vier von auswärts) wurden im vergangenen Jahr getauft, 25 Beerdigungen fanden statt, 13 Kommunionkinder gingen erstmals zum Tisch des Herrn und 10 Paare haben sich auf dem Fahrenberg und in Lennesrieth getraut. Götz sagte ein Vergelts Gott für alle Spenden, dankte der politischen Gemeinde, dem Kindergarten, der Schule und den Vereinen für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit. „Wenn heute das Fest der Heiligen Familie ist, wollen wir uns auch als Pfarrfamilie verstehen, in der wir zueinanderstehen und wo Jesus in unserer Mitte ist“.

Das Orchester, dass den Chor durch die Pastoralmesse begleitete, setzte sich wie folgt zusammen: Georg Schmidbauer (Orgel), Sophia Mäckl und Jonas Kraus (Trompete), Willibald Wirth (1. Violine), Simone Puff, Josef und Franz Lindner, Winfried Siller (2. Violine), Jutta Steiner (Cello) und Hans Pausch (Kontrabass), Johannes Pflaum und Anna Mäckl (Klarinette), Julian Steiner (Tenorhorn) sowie Monika Stahl (Querflöte).

Nach dem Abschlusssegen brandete der Applaus der begeisterten Gläubigen für den Chor, das Orchester und vor allem für die verantwortliche Dirigentin auf.