Ingrid Troidl (rechts) geht Ende März nach fast 29 Jahren in den Ruhestand und weist ihre Nachfolgerin Birgit Bergmann in das umfangreiche Aufgabengebiet ein. Bild: fvo

Ingrid Troidl erinnert sich: "1989 wurde Pfarrer Andreas Renner und seiner Pfarrhaushälterin Hilde Gratzl die Verwaltungsarbeit im Pfarrbüro zu viel, so fragten sie mich, ob ich als Pfarrsekretärin anfangen würde." Am 2. Mai 1989, also vor fast 29 Jahren, saß sie erstmals als Pfarrsekretärin an ihrem Schreibtisch. Voraussichtlich Anfang Februar wird sie den Schreibtisch räumen, Ende März ist dann endgültig Schluss. Seit Anfang des Jahres weist die gelernte Metzgerin ihre Nachfolgerin Birgit Bergmann ein. Sie ist in Teilzeit bei der Raiffeisenbank in Waldthurn als Angestellte beschäftigt und wird an vier Tagen in der Woche (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag) im Pfarrbüro sein. "Als Pfarrgemeinderatssprecherin ist mir die Arbeit hier im Pfarrbüro bekannt und die Zusammenarbeit mit dem Pfarrer nichts Neues", sagte Bergmann. Die zukünftige Ruheständlerin Troidl geht mit Wehmut. "Es war eine schöne Arbeit, in die ich viel Herzblut gesteckt habe." Oberste Priorität haben dann ihre Enkel. "Jetzt finde ich auch mehr Zeit, Richtung Straubing zu fahren um mich um Julian (sieben Jahre), Fabian (fünf ) und die einjährige Katharina zu kümmern."

 

(Franz Völkl)