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Waldthurn(franz voelkl) Am Dienstag, 26. Juni 1983 weihte der damalige Bischof Manfred Müller die Pfarrkirche St. Sebastian. Der Kirchenzug von der Dreifaltigkeitssäule, angeführt von der Trachtenkapelle Waldthurn setzte nach alter Tradition der Vorsitzende der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft 1884 Waldthurn, Alexander Schmidt lautstark in Marsch.

Pfarrer Norbert Götz lud die Gläubigen zum Geburtstagsgottesdienst und zog zusammen mit den Ministranten, Kommunionhelfer Horst Pleyer, sowie Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltungen, Bürgermeister und Marktrat unter den Orgelklängen des Oberbernriether Organisten Hans Feiler in die Kirche ein. Insgesamt elf Fahnenabordnungen der Marktfeuerwehren, Schützenvereine, Landjugend, Kolping, Kriegerverein, Frauenbund und MMC schmückten den Altarraum. „Unsere Kirche lädt zu Jesus Christus ein und weist auf ihn hin“, meinte Götz einleitend. Jesus lebt hier im Gotteshaus im Tabernakel. Man dürfe hier in dieses Gotteshaus kommen, das heute 35. Geburtstag hat, um für die Gnade Gottes zu beten, für Menschen, die uns wichtig sind. „Freut euch, dass ihr Jesus Christus hier begegnen dürft!“

Anschließend schloss sich ein zünftiger Kirchweihfrühschoppen am Pfarrheim mit der Trachtenkapelle an. Götz verteilte nach alter Tradition an die kirchlichen und weltlichen Vereine das „Kirwageld“ und dankte für die Beteiligung am Festgottesdienst.

Nach der Kirchweihandacht stieg am Nachmittag dann das Pfarrfest, das viele Besucher am Eingangsbereich des neuen Rathauses anlockte. Die engagierten Mitglieder des Pfarrgemeinderats hatten eine Kaffeestube mit reichhaltigem Kuchen-Angebot aufgebaut.

Grillspezialitäten vom Feinsten bot das Marktratduo Michael Steiner und Georg Bocka. Hubert Kleber und Hans Beer sorgten an der Zapfsäule für Nachschub.

Für den perfekten Kirwatag zeigte sich die Trachtenkapelle Waldthurn unter der Leitung von Cornelia Kraus verantwortlich. Am Namenstag des Heiligen Johannes des Täufers spielte die Kapelle für alle „Hansen“ ein Namenstagständchen.

Hans-Peter Reil am Mikrofon und die Musikerinnen und Musiker präsentierten zur Freude der Besucher böhmische Blasmusik vom Feinsten. Reil und Josef Pfaum entführten die vielen Besucher mit den „Die Gedanken sind frei“ in die Welt des Nabucco – Gefangenenchors.

Das große Kinderschminken kam von den „Steffelbauern-Schwestern“ Veronika Janda und Barbara Wittmann aus Frankenrieth.

(Franz Völkl)