Beim Patrozinium Mariä Heimsuchung kommen viele Pilger zum Fahrenberg
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Fahrenberg (franz voelkl) Die Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg besuchten am Patrozinium Mariä Heimsuchung – dem zweiten Fahrenbergfest – viele Pilgergruppen und Gläubige.

„Lassen wir uns am Beispiel der beiden Frauen, der etwas betagten Elisabeth und der jungen Gottesmutter Maria ermutigen, die wechselnden Lebenslagen anzuerkennen“, forderte der Hauptzelebrant beim Festgottesdienst, Stadtpfarrer i.R. Monsignore Andreas Uschold aus Weiden.

Der Evangelist Lukas berichtet, wie Maria wenige Tage nach der Verheißung der Geburt des Gottessohnes durch den Engel Gabriel ihre Verwandte Elisabeth besucht. Bei der Begrüßung wird Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und preist Maria und ihr Kind. Darauf stimmt Maria einen Lobgesang an, der nach dem Anfangswort der lateinischen Fassung "Magnificat" heißt:

„Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter“.

An diesen beiden Frauen sei laut Uschold ihr unbändiges Vertrauen in die Zusagen Gottes zu bewundern. Gerade Maria jubelt über Gott und bleibe dabei frei von Stolz, meinte der Prediger weiter. Das zweite Fahrenbergfest endete mit dem „Milde Königin“. Mitzelebrant, der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz hatte zu Beginn des Gottesdienstes Uschold begrüßt, der seit seiner Kindheit den Fahrenberg kennt und verwandtschaftliche Beziehungen rund um den heiligen Berg der Oberpfalz hat.

Auch in diesem Jahr hatten sich wieder dreißig Spielberger Pilger mit geschmücktem Kreuz betend unter den Glockenklängen der Dorfkapelle St. Wendelin auf den knapp zehn Kilometer langen Weg zur Mutter Gottes auf den Fahrenberg gemacht. Dabei war zum 27. Mal ein kleines Text- und Pilgerbüchlein mit dem Gnadenbild der Wallfahrtskirche Fahrenberg und dem Titel „Spielberger Fußwallfahrt zum Fahrenberg“ der ständige Begleiter. Allsonntaglich treffen sich beim Waldthurner Maibaum – beim Kickn – Wallfahrer und pilgern zum Gottesdienst auf ihren Fahrenberg. Zehn Männer dieser „zusammengewürfelten Wallfahrer“ waren auch an diesem Tag zum zweiten Fahrenbergfest gekommen.

(Franz Völkl)