Weihbischof Pappenberger erteilt Sakrament der Firmung – 55 Firmlinge aus Waldthurn und der Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph

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Waldthurn(fvo) 28 junge Christen aus der Pfarrei St. Sebastian Waldthurn und 27 aus der Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph empfingen in der Waldthurner Pfarrrkirche das Sakrament der Firmung durch Weihbischof Reinhard Pappenberger.

Schon vor dem Einzug in die Pfarrkirche empfingen die Schülerinnen und Schüler der Waldthurner Grundschule ihren Weihbischof. „Herzlich willkommen, lieber Herr Bischof“ sangen sie mit der Gitarrenbegleitung von Lehrerin Silvia Wittmann. Auch Kinder der Kindertagesstätte St. Josef begrüßten den Würdenträger. Die Kommunionkinder Sophia Kleber, Niklas Bergler, Maximilian Rieder und Julius Hornstein sprachen ein Begrüßungsgedicht und überreichten einen Blumenstrauß, den Pappenberger zur Mutter Gottes auf den Fahrenberg bringen wird. Bei strahlendem Sonnenschein und Glockengeläut zog dann der Weihbischof zusammen mit dem Waldthurner Pfarrer Norbert Götz und Pfarrer John Robert Julius Johnrose aus Neukirchen zu St. Christoph ein. „Der Heilige Geist ist mein bester Freund und wird auf die Firmlinge als Stärkung herabgerufen“, sagte Götz einleitend.

„Wir alle wollen euch in eine Richtung bestärken, nicht rücksichtslos sondern miteinander – zueinander – und füreinander da zu sein. Gerade als junger Mensch müsse man sich Gedanken machen, welche Richtung man gehen wolle. „Bleibt in der Spur Gottes – ihr werdet es am Ende des Weges nicht bereuen. Ihr werdet heute `firm gemacht`, was eigentlich stark gemacht heißt. Nach Waldthurn komme Pappenberger gerne, denn von hier stammte der kürzlich verstorbene Pfarrer Konrad Beierl, der vor 48 Jahren Kaplan in Grafenwöhr, der Heimat des Weihbischofs war. „Ich hatte in der Realschule den unvergessenen Pfarrer Joseph Greil als Religionslehrer, den Pfarrer vom Fahrenberg“.

Die Vorbereitung der Waldthurner Firmlinge hatte Kerstin Wallmeyer aus Ottenrieth übernommen. Während die jungen Christen mit ihren Paten zum Altar gingen, um die Firmung zu empfangen, erklang des Lied „Komm Heiliger Geist“ und Wallmeyer trug verschiedene Gedanken vor. „Atme in uns Heiliger Geist, lass uns den guten Rat guter Menschen annehmen und sprich zu uns durch unser Gewissen“.

Musikalisch gestaltet wurde der Festgottesdienst durch eine speziell für die Firmung entstandene Musik- und Gesangsgruppe unter der Leitung von Josef Pflaum und Manuela Grünauer. Die musikalische Darbietung passte zur fröhlichen Stimmung und dem sonnigen Festtag. Die Sängerinnen und Sänger sowie die Instrumentalisten entfachten ein Feuerwerk frischen und mitreißenden Gesangs.

Das Lied „Miteinander gehen – zueinander stehn“ passte perfekt zu den Tag und mit „Großer Gott wir loben Dich“ nahm die Firmmesse, die laut Pfarrer Götz übersetzt Aussendung heißt, ein Ende.

(Franz Völkl)