Hunderte kommen zum Frauentag zum Festgottesdienst auf den Fahrenberg. Pfarrer Andreas Renner (vorne, Dritter von links) aus Haselbach ist der Hauptzelebrant.

Bild(fvo)

Fahrenberg (fvo) Am vergangenen Mittwoch war das größte Fahrenberg - Wallfahrtsfest auch in diesem Jahr Mariä Himmelfahrt – kurz der große Frauentag – genau nach dem Geschmack der unzähligen Gläubigen von nah und fern. Besser hätte es Petrus nicht richten können, das Wetter war zwar sonnig, einige Wolken brachten dennoch angenehme Temperaturen auf den Fahrenberger Freialtar. Wer nicht zu Fuß den Heiligen Berg der Oberpfalz erklommen hatte, kam mit dem Auto, das aber durch die 17 professionellen Parkplatzeinweiser der Feuerwehr Bernrieth kein Problem war. Hauptzelebrant war BGR Pfarrer Andreas Renner aus Haselbach bei Schwandorf. Er kennt den Fahrenberg praktisch aus dem „Effeff“, war er doch von 1970 bis 2000 Pfarrer von Waldthurn. Er feierte in diesem Jahr sein 60jähriges Priesterjubiläum. Der jetzige Waldthurner Pfarrer Norbert Götz, der Urlaubsgeistliche Pater Rafal Burnicki aus Polen, der Tiefenbacher Pfarrer Albert Hölzl und zwei Geistliche aus der Diözese Trier, die in Reinhardsrieth (Markt Waidhaus) seit einigen Jahren ihren Urlaub verbringen, zelebrierten die Festmesse mit. „Maria lädt uns ein, ihr Lied des Lebens, das Magnificat – den Lobpreis auf Gott mit ihr zu singen“, meinte der Prediger. Gott habe für jeden von uns ein persönliches Lied. Dieser Lobpreis lasse Glauben, Hoffnung und Liebe ins uns wachsen. So forderte der Geistliche auf, den besten Schritt zu Gott von uns weg zu machen und nicht in uns selbst gefangen zu bleiben. „Nehmen wir Gottes Melodie in uns auf!“. Mein Herr und mein Gott sei ein kurzes Gebet, als kürzestes Gebet nannte Renner „Jesus“. Den Weg zu Gott gehe Maria mit uns mit. Seien wir aktiv dabei, denn sie ist Weisung und Richtung.

Gelungen rundete die Trachtenkapelle Waldthurn unter der Leitung von Josef Pflaum den Gottesdienst ab.  Am Nachmittag schloss eine festliche Marienfeier in der Wallfahrtskirche den höchsten Festtag ab.

Selbstverständlich durften beim weltlichen Teil des Festtages traditionell Bratwürste und Makronen an den Verkaufsständen nicht fehlen.